HappyMed Videobrille lenkt Kind vor OP ab © Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried

Die HappyMed Videobrille begeistert nicht nur Erwachsene, sondern kommt auch bei Kindern unterschiedlichen Alters sehr gut an. Wenn es um Ablenkung und um die Einsparung von Medikamenten geht, ist HappyMed die Anwendung der ersten Wahl.

Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried in Oberösterreich wird die Brille besonders häufig bei Kindern eingesetzt. Und im Klinikum Rohrbach sind die zwei für den OP-Saal zugelassene Videobrillen im Dauereinsatz. 2019 wurden rund 1400 Eingriffe mit einer Dauer von bis zu drei Stunden mit dieser Ablenkungsmethode bestritten, im Vorjahr Corona-bedingt nur 800.

Primar Dr. Kostja Steiner, Leiter des Instituts für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Rohrbach erläutert dazu: „Bislang wurden Patienten, die Angst vor einer Operation haben, einfach mit Medikamenten beruhigt. Wir haben uns aber Gedanken gemacht, wie wir zum Wohle der Betroffenen die Menge an Schlaf- und Beruhigungsmittel reduzieren können. Bekanntlich finden 80 Prozent der Sinneswahrnehmung über Augen und Ohren statt, sich während der Operation einen Film anzusehen, ist sozusagen die optimale Ablenkung.“

Primar Dr. Kostja Steiner, Leiter des Instituts für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Rohrbach © OÖG

Und erfahrungsgemäß ist es für Kinder noch schwieriger als für Erwachsene mit der ungewohnten Situation bei medizinischen Eingriffen umzugehen. Deshalb setzen beide Anästhesie-Abteilungen auf audiovisuelle Sedierung mit der HappyMed Videobrille.

Kinder lieben "Wickie und die starken Männer" und die “Biene Maja”

OÄ Dr. Gefion Gerner-Forstinger, Leiterin des Teams der Kinderanästhesie im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried sagt: „Ich bin begeistert von der positiven Wirkung auf unsere kleinen Patientinnen und Patienten. Die Kinder, die auf dem Weg in den OP einen Film ansehen, sind viel stressfreier und benötigen auch kaum Medikamente zur Beruhigung“.

 

Im Klinikum Rohrbach ist bei den Kindern ab vier Jahren die „Biene Maja“, aber auch „Heidi“ und „Ferdi“ sehr beliebt. Außerdem dürfen sich Kinder die Videobrille bereits im Vorbereitungszimmer, bevor sie in den OP-Saal gefahren werden, aufsetzen. Dann kommen sie relaxt zur OP und bekommen nur die Umlagerung vom Bett auf den OP-Tisch mit, ehe es mit dem medizinischen und Filmprogramm weiter geht. Klassische Eingriffe sind dabei etwa die Entfernung von eitrigen Mandeln oder Eingriffe beim Trommelfell.

Beruhigende Wirkung und 50 bis 70 Prozent weniger Medikamente

Erwachsene schätzen die Videobrille, weil sie entspannt und weniger Medikamente nötig sind. Primar Dr. Kosta Steiner: „Durch ihren Einsatz konnten wir die Menge an Schlaf- und Beruhigungsmittel nachweislich um 50 bis 70 Prozent reduzieren. Der enorme Vorteil dabei ist, dass die Patienten viel kürzer im personalintensiven Aufwachraum verweilen müssen. Benötigen Patienten nach einem Eingriff mit Vollnarkose etwa zwei bis drei Stunden Überwachung, können die Filmschauer mit Lokalanästhesie schon nach gut einer Viertelstunde, sobald abgeklärt ist, dass sie keine Schmerzen haben, auf die Station gebracht werden. Das bringt auch eine große Entlastung, was den Personaleinsatz betrifft.“

Die Lizenzkosten sind dabei marginal und fallen nicht ins Gewicht!

Der Patient hat ein Kinofeeling und wir sind sicher, dass die hohen Anforderungen an Sicherheit und Hygiene – die Videobrille kann man gut desinfizieren – und Lizenzfragen geklärt sind“, sagt Primar Dr. Kosta Steiner: „Alle paar Monate wird zudem das Programm getauscht.“

Entspannte Kinder bei medizinischen Eingriffen

Quellen

1) 26.06.2021 – Oberösterreichisches Volksblatt – Videobrille lenkt von OP ab (https://volksblatt.at/videobrille-lenkt-von-op-ab/)

2) 24.09.2020 – Oberösterreichische Nachrichten – Videobrillen lenken am Weg in den OP-Saal ab (https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/videobrillen-lenken-patienten-am-weg-in-den-op-saal-ab;art70,3303837)

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