HappyMed Videobrille im Einsatz © Kreiskrankenhaus Schrobenhausen

In der Anästhesie-Abteilung im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen wurde die Wirkung der HappyMed Videobrille in einem Zeitraum von 5 Monaten an 88 Patienten untersucht. 

Dr. Markus Schmola, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensiv- und Notfallmedizin, erläutert dazu: „Viele unserer Patienten möchten nicht genau wissen, was während der OP geschieht. Wenn sich aber erst einmal die Angst ausgebreitet hat, hatten wir in der Vergangenheit keine andere Wahl, als ein Beruhigungsmittel zu verabreichen. Doch die Medikamente haben einen Nachteil: Die Nebenwirkungen stehen nicht immer im Verhältnis zum Eingriff. Verwirrtheit und Desorientierung können nach dem Aufwachen die Folge sein.”

Dr. Markus Schmola, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie, operative Intensiv- und Notfallmedizin © Kreiskrankenhaus Schrobenhausen

Deshalb setzt die Anästhesieabteilung des Kreiskrankenhauses jetzt auf audiovisuelle Sedierung mit der HappyMed Videobrille.

Die Ergebnisse der Studie wurden in einer Masterarbeit zum Thema “Einführung und Evaluation einer Videobrille in einer Anästhesieabteilung eines kommunalen Krankenhauses” von Julia Schmola zusammengefasst. Die Arbeit beschäftigte sich nicht nur mit der Wirkung Audiovisueller Sedierung auf Patienten, sondern schließt auch prozessorientierte Themen sowie die Erhebung ökonomischer Faktoren mit ein.

Die 5 wichtigsten Ergebnisse:

Anschaffung der HappyMed Videobrille wirtschaftlich

Abschließend konnte in einer ökonomischen Betrachtung nachgewiesen werden, dass trotz primär zusätzlicher Kosten durch positive Sekundär- und Tertiäreffekte der Einsatz der HappyMed Videobrille auch wirtschaftlich ist. Eine Hochrechnung lässt den Schluss zu, dass eine Amortisierung der Brille bei isolierter Betrachtung der Folgeerscheinung „Delir“ bei dessen Vermeidung pro 113 Anwendungen der Videobrille erfolgt. 

 

Wirtschaftlich betrachtet darf man jedoch auch nicht den Marketingeffekt der Videobrille vernachlässigen. Für derart geringe Aufwendungen wie für die HappyMed Videobrille sind andere Marketingmaßnahmen kaum realisierbar. Zur genaueren Analyse dieser Effekte empfiehlt die Autorin weitere Studien.

Eckdaten

Untersuchungszeitraum Oktober 2020 – März 2021, Patienten n=88, Fachkräfte n=17

Eingriffe (n=88)

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie (12 Eingriffe)
  • Gefäßchirurgie (7 Eingriffe)
  • Unfallchirurgie- und Orthopädie (43 Eingriffe)
  • Kinderorthopädie (2 Eingriffe)
  • Urologie (24 Eingriffe)

Anästhesieverfahren (n=84)

  • 72,6 % Regionalanästhesie
  • 4,8 % Lokalanästhesie
  • 3,6 % keine Anästhesie unter Einsatz der Brille notwendig
  • 19 % andere Anästhesien (z. B. Vollnarkose)

Geschlecht und Alter (n=83)

  • 57,8 % männlich
  • 42,2 % weiblich

Alter (n=84)

  • Unter 5 Jahre: 0 %
  • 6-11 Jahre: 6 %
  • 12-17 Jahre: 0 %
  • 18-29 Jahre: 3,6 %
  • 30-39 Jahre: 2,4 %
  • 40-49 Jahre: 9,5 %
  • 50-59 Jahre: 21,4 %
  • 60-69 Jahre: 27,4 % 
  • 70 Jahre oder älter: 29,8 % 

Quellen

1) Masterarbeit  zum Thema “Einführung und Evaluation einer Videobrille in einer Anästhesieabteilung eines kommunalen Krankenhauses mit 150 Planbetten”. Verfasserin: Julia Schmola, Fachhochschule Burgenland (Austrian Institute of Management).

2) Schrobenhausener Zeitung 15.11.2020: Angstfrei im OP-Saal – Videobrille sorgt für Entspannung und beste Unterhaltung während operativer Eingriffe und reduziert den Medikamenteneinsatz (https://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Angstfrei-im-OP-Saal;art603,4714731?fbclid=IwAR2z7pOewo6Bg1jpufXvbH2WLIvLGCtjaSWp2Sb3U0lL1e6ONuttCCLhJWM)

3) Augsbuger Allgemeine 17.11.2020: Wann Videobrillen am Kreiskrankenhaus in Schrobenhausen zum Einsatz kommen (https://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Neuburg-Wann-Videobrillen-am-Kreiskrankenhaus-in-Schrobenhausen-zum-Einsatz-kommen-id58549361.html)

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