Einsatz & Effekt

In der Anästhesie bei Vollnarkosen im Einleitungsraum oder im Aufwachraum und bei Eingriffen in Regionalanästhesie auch direkt im OP. In der Kardiologie bei Perkutaner Transluminaler Coronarer Angioplastie (PTCA), Perkutaner Transluminaler Angioplastie (PTA), Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) und der Elektrophysiologischen Untersuchung des Herzens (EPU). Und der Onkologie bei Strahlentherapie, Infusionstherapie sowie Knochenmarkpunktionen.

Über 80 % der menschlichen Sinneseindrücke werden über Augen und Ohren wahrgenommen, das macht die audiovisuelle Sedierung zu einer enorm wirksamen Methode zur Stress- und Angstreduktion macht. HappyMed bietet selbst für Patienten in psychisch sehr belastenden Situationen einen Rückzugsort und hilft, auf positive Gedanken zu kommen. Für medizinische Einrichtungen ergibt sich dadurch eine Alternative zum erhöhten Einsatz von Sedativa und ein probates Mittel, um die Akzeptanzquote von regionalen Anästhesien zu erhöhen.

Virtual-Reality-Brille erfreuen sich in der Unterhaltungsindustrie großer Beliebtheit, haben im medizinischen Einsatz im OP jedoch einige Nachteile. Beim Tragen der Virtual-Reality-Brille sollte der Patient den Kopf bewegen und drehen können, nur so kann er die volle Umgebung wahrnehmen. Im OP ist es allerdings nicht sinnvoll, wenn Patienten ihren Kopf hin und her bewegen. Außerdem wurde festgestellt, dass Virtual-Reality-Brillen bei manchen Patienten Schwindel auslösen können. Ein weiterer Nachteil ist der Fokus auf die visuelle Ebene. Patienten werden nur räumlich abgelenkt und nicht akustisch. Sie können also die Umgebungsgeräusche wahrnehmen und das erschwert wiederum den Beruhigungseffekt. Aus diesen Gründen setzen wir bei HappyMed auf eine klassische Videobrille mit Kopfhörern.

Anwendung

Das Programm bietet wahlweise Unterhaltung oder Entspannung für jedes Alter – für Kinder als auch für Senioren. Die Patienten können zwischen Komödien, Hollywoodfilmen, klassischen Konzerten, Natur-Dokumentationen, Kinderfilmen oder Entspannungsinhalten wählen.

Nach einer Erhebung in mehreren Kliniken einer deutschen Klinikkette (n=110) würden 92 % der Patienten HappyMed wieder verwenden. Das medizinische Personal hat in über 80 % der Fälle Freude daran, mit HappyMed zu arbeiten. Bei 45 % der Interventionen können durch HappyMed Sedativa, Schmerz- oder Narkosemittel eingespart werden. Bei 73 % dieser Fälle konnte sogar vollständig auf Medikation verzichtet werden.

Ja, für Brillenträger lassen sich die Dioptrien für jedes Auge separat einstellen, sodass garantiert ein scharfes Bild entsteht.

Die Brille ist ergonomisch gestaltet und sitzt locker auf der Nase. Daher kann die Brille auch während des Tragens eines Beatmungsgerätes eingesetzt werden.

Der Akku von HappyMed hält bis zu 8 Stunden. Damit eignet sich die Brille zum täglichen Einsatz – für mehrere aufeinanderfolgende kurze Eingriffe und auch für länger andauernde Eingriffe.

Die HappyMed Videobrille ist durch ihre hygienischen Oberflächen komplett desinfizierbar und die Einweg-Kopfhöhrerüberzieher sind auswechselbar. Des weiteren ist ein Reinigungsplan vorhanden.

HappyMed ist ein zertifiziertes Medizinprodukt Klasse I und der Einsatz im OP ist sicher. 

Alle Filme sind direkt auf dem Mediencenter lokal gespeichert. So kann HappyMed auch im OP ohne W-LAN und ohne Internet eingesetzt werden. System- und/oder Aktualisierungen finden beim Aufladen (über Nacht) statt.

Anschaffung

Die Videobrille wird ausschließlich vermietet. Die monatlichen Kosten liegen bei 199 Euro. Darin inkludiert ist das komplette System und die Filmlizenzen.
Ein Kauf ist nicht möglich. Der Hintergrund sind die laufenden Lizenzgebühren für die kommerzielle Nutzung der Filme und das Management der damit verbundene Verträge.Damit übernimmt HappyMed die Kuratierung der Inhalte vollumfänglich bis hin zum Management der Nutzungsrechte. Krankenhäuser sind somit rechtlich umfassend abgesichert. Die Inhalte werden im übrigen regelmäßig aktualisiert und erweitert. Neben den medizinischen Vorteilen durch ruhigere Patienten entstehen für das Krankenhaus auch positive ökonomische Effekte. Durch die audiovisuelle Ablenkung kommt es zur Einsparung von Medikamenten. Vor allem aber zu einer Entlastung des Pflegepersonals bei der OP-Vorbereitung sowie im Aufwachraum.

Medizinische Eingriffe bedeuten für viele Patienten Stress und Angst. Reagiert wird hier oft mit dem erhöhten Einsatz von Sedativa oder Vollnarkosen. Das Resultat sind jedoch mehr Komplikationen (wie z.B. postoperatives Delir), eine verlängerte Zeit bis zur Extubation, eine längere Verweildauer im Aufwachraum und damit einhergehend auch ein erhöhter Betreuungsaufwand des Anästhesie- und/oder Pflegepersonals.

 

Zum Beispiel:

  • Patienten, welche ein postoperatives Delir entwickeln, müssen im Schnitt 4,2 Tage länger im Krankenhaus bleiben und verbrauchen somit zusätzliche Ressourcen im Wert von ca. 1.200 €.
  • Patienten, welche vor der Regionalanästhesie zusätzlich pharmazeutisch sediert wurden, müssen nach erfolgter OP verpflichtend 2 Stunden im Aufwachraum überwacht werden. Das macht in Summe ebenfalls 1.200 € aus, wenn eine Stunde im Aufwachraum mit 600 € angesetzt wird.

Mit der HappyMed Videobrille ergibt sich somit ein Einsparungspotenzial durch mehr Regionalanästhesie statt Allgemeinanästhesie, durch weniger pharmazeutische Sedierung, durch eine verkürzte Zeit bis zur Extubation, durch eine verkürzte Zeit im Aufwachraum, durch ein verringertes Risiko für ein postoperatives Delir und durch die Entlastung des Anästhesie- und/oder Pflegepersonals.

 

Ein umfangreicheres Whitepaper zum Einsparungspotenzial in Kliniken können Sie hier downloaden.

Sie senden uns eine Anfrage mit Ihren Kontaktdaten. Wir melden uns darauf zeitnah bei Ihnen und vereinbaren einen Termin für die Lieferung. Sobald das Gerät bei Ihnen eingetroffen ist, geben wir Ihnen eine kurze Einführung per Telefon oder Online-Videokonferenz. Die HappyMed Videobrille ist jedenfalls sofort einsatzbereit. Es bedarf keiner Installation oder Konfiguration. Die Bedienung ist kinderleicht und selbsterklärend. 

 

Auf dem Gerät sind während der Teststellung alle Funktionen und alle Medien für Sie freigeschalten. Sie können das Gerät also vollumfänglich verwenden und 14 Tage kostenlos testen. Falls Fragen auftauchen, dann erreichen Sie uns jederzeit telefonisch oder per E-Mail. 

 

Nach der 14-Tage-Teststellung führen wir mit Ihnen kurzes Feedback-Gespräch, wie Sie den Einsatz erlebt haben. Wenn Sie nicht überzeugt waren, dann lassen wir das Gerät auf unsere Kosten abholen. Wenn Sie begeistert waren, dann legen wir Ihnen gerne ein Angebot und ggf. können Sie die Videobrille aus der Teststellung direkt behalten.

 

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