Einsatz & Effekt

In der Anästhesie bei Vollnarkosen im Einleitungsraum oder im Aufwachraum und bei Eingriffen in Regionalanästhesie auch direkt im OP. In der Kardiologie bei Perkutaner Transluminaler Coronarer Angioplastie (PTCA), Perkutaner Transluminaler Angioplastie (PTA), Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) und der Elektrophysiologischen Untersuchung des Herzens (EPU). Und der Onkologie bei Strahlentherapie, Infusionstherapie sowie Knochenmarkpunktionen.

 

> Mehr zu den Einsatzmöglichkeiten und den Vorteilen in der Anästhesie lesen

Bei Kindern ist die Anwendung bereits im Vorbereitungszimmer besonders sinnvoll. Damit kommen sie relaxt zur OP und bekommen nur die Umlagerung vom Bett auf den OP-Tisch mit, ehe es mit dem medizinischen und dem Filmprogramm weitergeht.

 

> Mehr dazu lesen: HappyMed lenkt Kinder vor der OP ab und der Einsatz von Medikamenten kann um 50 – 70 Prozent reduziert werden

Über 80 % der menschlichen Sinneseindrücke werden über Augen und Ohren wahrgenommen, das macht die audiovisuelle Sedierung zu einer enorm wirksamen Methode für Stress- und Angstreduktion. HappyMed bietet selbst für Patienten in psychisch sehr belastenden Situationen einen Rückzugsort und hilft, auf positive Gedanken zu kommen. Für medizinische Einrichtungen ergibt sich dadurch eine Alternative zum erhöhten Einsatz von Sedativa und ein probates Mittel, um die Akzeptanzquote von regionalen Anästhesien zu erhöhen.

 

Des Weiteren finden laufend Evaluierungen der Videobrille in Krankenhäusern statt. Im Juni 2021 wurde z.B. in der Anästhesie-Abteilung im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen die Wirkung der HappyMed Videobrille in einem Zeitraum von 5 Monaten an 88 Patienten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass das subjektive Angstniveau der Patienten durch den Einsatz der Brille hochsignifikant reduziert und in über 80 % der Eingriffe Sedativa teilweise oder gar gänzlich reduziert werden konnten.

 

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Virtual-Reality-Brille erfreuen sich in der Unterhaltungsindustrie großer Beliebtheit, haben im medizinischen Einsatz im OP jedoch einige Nachteile. Beim Tragen der Virtual-Reality-Brille sollte der Patient den Kopf bewegen und drehen können, nur so kann er die volle Umgebung wahrnehmen. Im OP ist es allerdings nicht sinnvoll, wenn Patienten ihren Kopf hin und her bewegen. Außerdem wurde festgestellt, dass Virtual-Reality-Brillen bei manchen Patienten Schwindel auslösen können. Ein weiterer Nachteil ist der Fokus auf die visuelle Ebene. Patienten werden nur räumlich abgelenkt und nicht akustisch. Sie können also die Umgebungsgeräusche wahrnehmen und das erschwert wiederum den Beruhigungseffekt. Aus diesen Gründen setzen wir bei HappyMed auf eine klassische Videobrille mit Kopfhörern.

 

> Mehr dazu lesen: 10 Vorteile für den Einsatz von 2D-Brillen versus Virtual-Reality-Brillen bei medizinischen Eingriffen

Anwendung

Das Programm bietet wahlweise Unterhaltung oder Entspannung für jedes Alter – für Kinder als auch für Senioren. Die Patienten können zwischen Komödien, Hollywoodfilmen, klassischen Konzerten, Natur-Dokumentationen, Kinderfilmen oder Entspannungsinhalten wählen.

Nach einer Erhebung in mehreren Kliniken einer deutschen Klinikkette (n=110) würden 92 % der Patienten HappyMed wieder verwenden. Das medizinische Personal hat in über 80 % der Fälle Freude daran, mit HappyMed zu arbeiten. Bei 45 % der Interventionen können durch HappyMed Sedativa, Schmerz- oder Narkosemittel eingespart werden. Bei 73 % dieser Fälle konnte sogar vollständig auf Medikation verzichtet werden.

Nein. Alle Filme sind direkt auf dem Mediencenter lokal gespeichert. So kann HappyMed auch in Behandlungsräumen oder dem OP ohne W-LAN und ohne Internet eingesetzt werden. System- und/oder Aktualisierungen finden beim Aufladen (über Nacht) statt.

Nein, leider nicht. Das HappyMed-Videosystem ist ein geschlossenes System mit einem Filmangebot von über 80 Filmen. Das Programm bietet wahlweise Unterhaltung oder Entspannung für jedes Alter – sogar für Kinder. Die Patienten können zwischen Komödien, Hollywoodfilmen, klassischen Konzerten, Natur-Dokumentationen, Kinderfilmen oder Entspannungsinhalten wählen.

 

Der Hintergrund sind die laufenden Lizenzgebühren für die kommerzielle Nutzung der Filme und das Management der damit verbundene Verträge. Damit übernimmt HappyMed die Kuratierung der Inhalte vollumfänglich bis hin zum Management der Nutzungsrechte. Krankenhäuser sind somit rechtlich umfassend abgesichert. Die Inhalte werden im übrigen regelmäßig aktualisiert und erweitert.

Ja, für Brillenträger lassen sich die Dioptrien für jedes Auge separat einstellen, sodass garantiert ein scharfes Bild entsteht.

Die Brille ist ergonomisch gestaltet und sitzt locker auf der Nase. Daher kann die Brille auch während des Tragens eines Beatmungsgerätes eingesetzt werden.

Ja, die Kopfhörer können jederzeit durch das Personal deaktiviert werden (Hebel auf der Außenseite der Kopfhörer, links und rechts). Damit können Sie mit dem Patienten gut in Kontakt bleiben.

 

Das Sichtfeld des Patienten ist nur zu ca. 70 % verdeckt. So ist er gut abgelenkt, kann aber trotzdem etwas über oder etwas unter der Brille hinauf- oder hinuntersehen. Der Patient hat damit weiterhin das Gefühl Kontrolle über die Situation zu haben und das medizinische Personal hat die Möglichkeit mit dem Träger bei Bedarf zu kommunizieren.

Der Akku von HappyMed hält bis zu 10 Stunden. Damit eignet sich die Brille zum täglichen Einsatz – für mehrere aufeinanderfolgende kurze Eingriffe und auch für länger andauernde Eingriffe.

Die HappyMed Videobrille ist durch ihre hygienischen Oberflächen komplett desinfizierbar und die Einweg-Kopfhöhrerüberzieher sind auswechselbar. Des weiteren ist ein Reinigungsplan vorhanden.

Die Wartung der Brille, insbesondere das Einspielen von Updates im Bereich der Software läuft per Fernwartung ab. Damit entsteht kein zusätzlicher Aufwand für die Medizintechnische Abteilung.

Da in der HappyMed Videobrille Metall verbaut ist und MRTs mit einem starken Magnetfeld arbeiten ist die Verwendung der HappyMed Videobrille leider nicht möglich.

 

Im Alltag und im beruflichen Umfeld entstehen an fast allen Geräten und Anlagen elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder (EMF). Das Zusammenspiel dieser Felder kann zu Interferenzen führen. Aus diesem Grund kann die HappyMed Videobrille nicht im Rahmen einer MRT-Untersuchung angewendet werden.

HappyMed ist ein zertifiziertes Medizinprodukt Klasse I und der Einsatz im OP ist sicher

 

Alle Filme sind direkt auf dem Mediencenter lokal gespeichert. So kann HappyMed auch im OP ohne W-LAN und ohne Internet eingesetzt werden. System- und/oder Aktualisierungen finden beim Aufladen (über Nacht) statt.

Anschaffung

Die Videobrille wird ausschließlich vermietet. Die monatlichen Kosten liegen bei 199 Euro. Darin inkludiert ist das komplette System und die Filmlizenzen.

Im kommerziellen Umfeld ist es nicht möglich Filme einmalig zu erwerben. Es können immer nur zeitlich begrenzte Nutzungsrechte verhandelt und erworben werden.

Daher fallen laufend Lizenzgebühren für die kommerzielle Nutzung der Filme und Aufwendungen für das Management der damit verbundene Verträge an. 

HappyMed übernimmt die Kuratierung der Inhalte vollumfänglich bis hin zum Management der Nutzungsrechte. Krankenhäuser sind somit rechtlich umfassend abgesichert. Die Inhalte werden im übrigen regelmäßig aktualisiert und erweitert.

Neben den medizinischen Vorteilen durch ruhigere Patienten entstehen für das Krankenhaus auch positive ökonomische Effekte.

Medizinische Eingriffe gehen mit Stress und Angst einher. Einige Patienten benötigen aus diesem Grund höhere Dosen an Sedativa und/oder Analgetika. Verängstigte Patienten entscheiden sich außerdem häufiger für Vollnarkosen, auch wenn z.B. der bevorstehende Eingriff auch unter regionaler Anästhesie möglich wäre. Zu den Folgeerscheinungen von höheren Medikamentendosen etc. zählen u.a. das Auftreten eines postoperativen Delirs, ein verlängerter Zeitraum bis zur Extubation oder eine längere Verweildauer im Aufwachraum. Gesamtheitlich gesehen ergibt sich daraus ein erhöhter Betreuungsaufwand vonseiten des Anästhesie- und Pflegepersonals.

Beispiele mit Kostenschätzungen:

  • Patienten, welche ein postoperatives Delir entwickeln, müssen im Schnitt 4,2 Tage länger im Krankenhaus bleiben und verbrauchen somit zusätzliche Ressourcen im Wert von ca. 1.200 €.
  • Patienten, welche vor der Regionalanästhesie zusätzlich pharmazeutisch sediert wurden, müssen nach der OP verpflichtend 2 Stunden im Aufwachraum überwacht werden. Wenn man eine Stunde im Aufwachraum mit Kosten von ca. 600 € bewertet, ergeben sich dadurch Mehrkosten von 1.200 € für diesen einen Patienten.

Mit der HappyMed Videobrille ergibt sich somit ein Einsparungspotenzial durch mehr Regionalanästhesie statt Allgemeinanästhesie, durch weniger pharmazeutische Sedierung, durch eine verkürzte Zeit bis zur Extubation, durch eine verkürzte Zeit im Aufwachraum, durch ein verringertes Risiko für ein postoperatives Delir und durch die Entlastung des Anästhesie- und/oder Pflegepersonals.

Im Juni 2021 wurde z.B. in der Anästhesie-Abteilung im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen die Wirkung der HappyMed Videobrille in einem Zeitraum von 5 Monaten an 88 Patienten untersucht. Die Evaluierung beschäftigte sich nicht nur mit der Wirkung audiovisueller Sedierung auf Patienten, sondern umfasste auch prozessorientierte Themen wie z.B. die Erhebung ökonomischer Faktoren.

Hier wurde festgestellt, dass das Angstniveau der Patienten durch den Einsatz der Brille hochsignifikant reduziert werden und in über 80 % der Eingriffe Sedativa nach Einschätzung des Behandlungsteams teilweise oder gar gänzlich reduziert werden konnten.

 
Abschließend konnte in einer ökonomischen Betrachtung nachgewiesen werden, dass der Einsatz der HappyMed Videobrille auch wirtschaftlich ist: trotz primär zusätzlicher Kosten konnte durch positive Sekundär- und Tertiäreffekte die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen werden. Eine Hochrechnung lässt den Schluss zu, dass eine Amortisierung der Videobrille bei isolierter Betrachtung der Folgeerscheinung „Delir“, bei einer Vermeidung dessen pro 113 Anwendungen erfolgt.
 
Die Autorin führt weiter aus, dass wirtschaftlich betrachtet auch der Marketingeffekt der Videobrille einen Mehrwert stiften kann. Denn für derart geringe Aufwendungen wie für die HappyMed Videobrille sind andere Marketingmaßnahmen kaum realisierbar.
 
Auf unserer Presseseite finden Sie aktuelle Berichterstattungen. Innovative Technologien sind ein Magnet für Lokalmedien und bekannte TV- & Radio-Sender wie ORF, MDR, Das Erste, ProSieben, SAT.1 oder RTL haben bereits über HappyMed berichtet.
 
Mehr zur Studie können Sie hier lesen oder ein in umfangreicheres Whitepaper zum Einsparungspotenzial in Kliniken können Sie hier downloaden.

Sie senden uns eine Anfrage mit Ihren Kontaktdaten. Wir melden uns daraufhin telefonisch bei Ihnen, besprechen ein paar Details und vereinbaren gleich einen Termin für die Lieferung. 

 

Sobald die Videobrille bei Ihnen eingetroffen ist, geben wir Ihnen eine kurze Einführung wahlweise per Telefon oder Online-Videokonferenz. (Ein Termin vor Ort ist aufgrund der Corona-Situation aktuell nicht möglich). Die Teststellung wird somit komplett kontaktlos, online und über Telefon abgewickelt.

 

Die HappyMed Videobrille ist sofort einsatzbereit. Es bedarf keiner Installation oder Konfiguration. Die Bedienung des Systems ist kinderleicht und selbsterklärend. 

 

Während der Teststellung sind alle Funktionen und alle Medien auf der Videobrille für Sie frei zugänglich. Sie können das Gerät also vollumfänglich verwenden und 14 Tage kostenlos testen. Falls Fragen auftauchen, dann erreichen Sie uns jederzeit telefonisch oder per E-Mail. 

 

Nach der 14-Tage-Teststellung führen wir mit Ihnen kurzes Feedback-Gespräch, wie Sie den Einsatz erlebt haben. Wenn Sie nicht überzeugt waren, dann lassen wir das Gerät auf unsere Kosten abholen. Wenn Sie begeistert waren, dann legen wir Ihnen gerne ein Angebot und ggf. können Sie die Videobrille aus der Teststellung direkt behalten.

 

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