Weniger Angst, weniger Sedativa und eine höhere Akzeptanzquote von Regionalanästhesie durch audiovisuelle Sedierung mit einer Videobrille?

Die HappyMed-Videobrille erleichtert ab sofort den Arbeitsalltag von vielen Anästhesisten sowie dem Pflegepersonal. Prof. Dr. Gisbert Knichwitz, Chefarzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Sana Dreifaltigkeitskrankenhaus in Köln bestätigt: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass unsere Patienten entspannter und meist angstfrei durch eine Operation in Regionalanästhesie statt Vollnarkose kommen, ohne dass weitere Beruhigungsmittel eingesetzt werden müssen.

 

Positive Ablenkung durch audiovisuelle Entkoppelung/Sedierung

Schmerz, Angst und Stress werden dann schlimmer, wenn sich Patienten darauf konzentrieren. Reagiert wird hier oft mit dem Einsatz von mehr pharmazeutischer Sedierung oder der generellen Auswahl einer Allgemeinanästhesie. Das Resultat sind jedoch längere Behandlungszeiten und ein erhöhter Betreuungsaufwand. Diese Problemen können jetzt anders gelöst werden, indem man Patienten audiovisuell von ihrer Umgebung entkoppelt bzw. audiovisuell sediert. Das HappyMed-System mit Videobrille, Touchscreen und ergonomisch angepasstem Surround-Kopfhörer macht es möglich. Patienten werden positiv abgelenkt und beruhigt, indem sie sich Spiel- und Naturfilme oder auch Dokumentationen ansehen können. Angsteinflößende Sinneseindrücke treten dann in den Hintergrund. Dadurch wird das Stress-, Angst- und Schmerzempfinden reduziert und sie nehmen die Behandlung als kürzer und angenehmer wahr.

 

Zahlreiche Studien belegen die Wirkung

Die Wirkung der audiovisuellen Sedierung wird laufend untersucht und folgende positive Effekte konnten bereits nachgewiesen werden:

  • Höhere Akzeptanzquote von Regionalanästhesie: More patients choose a local anesthetic process instead of general anesthesia, if a distraction device is offered to them (Willis, 2010).
  • Geringeres Risiko, weniger Komplikationen und weniger Folgekosten: Video glasses have been used throughout longer operations under epidural anesthesia already and were described as a very useful tool. Hence, by offering an audiovisual distraction device, risks, complications and follow-up costs associated with general anesthesia could be avoided (Athanassoglou, 2015)
  • Weniger Stress & Angst: Children who experience video distraction are significantly less anxious at induction and show a significantly smaller increase in anxiety from holding to induction than children who are only distracted by nurses (Mifflin et al., 2012).
  • Geringeres Schmerzempfinden: During painful puncture procedures, audiovisual distraction can significantly decrease the intensity of pain perception in paediatric inpatients (Oliveira, Santos, & Linhares, 2017).
  • Weniger Sedativa: By providing audiovisual distraction for patients undergoing elective colonoscopy, the requirements of propofol could be reduced significantly (Lee et al., 2004). A comparative study found that audiovisual distraction by means of video glasses reduces preoperative anxiety just as well as midazolam (Kerimoglou, 2013).
  • Schnellere Erholung: Patients receiving audiovisual distraction can be discharged from the recovery room significantly earlier than patients receiving sedative premedication. This relates to emergence delirium, which occurs less often when patients receive audiovisual distraction in the preoperative setting (Seiden et al., 2014).

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Einsatz bei unterschiedlichen Varianten regionaler Anästhesie

Die Videobrille wird von Jung und Alt gut angenommen, denn in der umfangreichen Medienbibliothek ist für jeden etwas dabei – sogar für Kinder. Trotz der Ablenkung können Ärzte und Pflegepersonal jederzeit mit den Patienten kommunizieren, denn die Kopfhörer sind an den Außenseiten deaktivierbar.

Das Sana-Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln setzt die Brille bei Knie- oder Hüft-TEP Operationen ein. Denn hier ist Regionalanästhesie mit Videobrille eine gute Alternative zur Allgemeinanästhesie. Das Herzzentrum Leipzig nutzt die Vorzüge von HappyMed bei Herzschrittmacher- und Defibrillator-Implantationen und Asklepios setzt die Videobrille bei Operationen in Regionalanästhesie als auch bei Chemotherapien oder Herzkatheteruntersuchungen ein.

Einsatz im Einleitungsraum und Aufwachraum möglich 

Die HappyMed Videobrille wird in vielen Krankenhäusern vor einer Operation oder vor der Einleitung einer Narkose angewendet. Die Vorteile liegen dabei ebenfalls in der Ablenkung vom Geschehen und damit einer Reduktion des Stress-Levels. Mit der Brille können Wartezeiten gut überbrückt werden, ohne dass der Patient alle seine Gedanken auf den bevorstehenden Eingriff fokussiert.

Der Einsatz der Videobrille entlastet so das Pflegepersonal, denn der Betreuungsaufwand sinkt

 

Das zertifizierte Medizinprodukt ist kinderleicht vom Personal oder auch vom Patienten selbst bedienbar und wird ausgesprochen gut angenommen. Anfang 2017 wurde an drei Standorten der Sana-Kliniken eine systematische Evaluation mit 110 HappyMed-Patienten durchgeführt, die unter Regional- oder Vollnarkose (Nutzung der Brille im Aufwachraum) operiert wurden. 92 Prozent der Patienten waren mit den Effekten der Videobrille zufrieden und würden diese bei einem erneuten Eingriff wieder nutzen oder sie anderen Patienten empfehlen.

 

HappyMed im Detail: Wie funktioniert die Videobrille genau?

  • Lieferumfang: Das HappyMed-System wird in einem Koffer mit Videobrille, ergonomisch angepassten Surround-Kopfhörern sowie Mediencenter an Sie geliefert. Sie können das Gerät einfach und sicher zwischen unterschiedlichen OP’s oder dem Aufwachraum transportieren. In dem Rundum-sorglos-Paket sind nicht nur die Hardware, sondern auch die gewerbliche Nutzung der Filme und der Musik inkludiert. Sie können die Brille sofort in Betrieb nehmen, ohne etwas installieren zu müssen.
  • Einsatz im OP: Alle Filme sind direkt auf dem Mediencenter lokal gespeichert. So kann HappyMed auch im OP ohne W-LAN und ohne Internet eingesetzt werden. Da es sich um ein zertifiziertes Medizinprodukte Klasse I handelt, garantieren wir einen störungsfreien Einsatz im OP.
  • Bedienung: Sie oder der Patient können die Brille kinderleicht per Touchscreen oder Fernbedienung steuern. Für Brillenträger lassen sich die Dioptrien für jedes Auge separat einstellen, sodass garantiert ein scharfes Bild entsteht. Sie können die Kopfhörer auch einzeln ansteuern oder deaktivieren, damit sie mit dem Patienten jederzeit gut in Kontakt bleiben können.
  • Die Inhalte: Das Programm bietet wahlweise Unterhaltung oder Entspannung für jedes Alter– sogar für Kinder. Die Patienten können zwischen Komödien, Hollywoodfilmen, klassischen Konzerten, Natur-Dokumentationen, Kinderfilmen oder Entspannungsinhalte wählen.
  • Reinigung: Das System ist komplett desinfizierbar, die Earpads werden nach jeder Anwendung erneuert und ein Reinigungsplan ist fixer Bestandteil.
  • Anwendungsdauer: Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 8 Stunden. Somit können Sie Brille für mehrere kurze aber auch für längere Eingriffe einsetzen.

Bereits über 150.000 Anwendungen seit 2013

HappyMed wird seit 2013 in über 127 Kliniken in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz eingesetzt. Inzwischen wurde sie über 150.000 Mal angewendet.

Zahlreiche Anästhesie-Chefärzte empfehlen die Anwendung

"Unsere Patienten sind vom neuen Angebot völlig begeistert. Vor allem Patienten, die sich im Rahmen einer Teilnarkose ablenken wollen oder vor der OP sehr aufgeregt sind, bieten wir die Brille an. Versunken in die Seh- und Klangwelt vergessen sie schnell, dass ihnen ein medizinischer Eingriff bevorsteht oder dass sie sich gerade im Operationssaal befinden Zudem kann durch die Brille oft auch auf zusätzliche Beruhigungsmittel verzichtet werden."Bei einer Operation in Regionalanästhesie stellen sich bei vielen Patienten Ängste ein, etwa vor der ungewohnten Umgebung oder den Geräuschen während der OP. Sie fühlen sich gestresst. Das Videosystem von HappyMed bietet den Patienten während der OP eine optimale optische und akustische Ablenkung, wahlweise mit Dokumentationen, Hollywood- oder Kinderfilmen. Dadurch können wir den Stresspegel bei einer Operation in Regionalanästhesie enorm reduzieren. Unsere Erfahrungen zeigen, dass unsere Patienten entspannter und meist angstfrei durch eine Operation in Regionalanästhesie statt Vollnarkose kommen, ohne dass weitere Beruhigungsmittel eingesetzt werden müssen."
Prof. Dr. Gisbert Knichwitz
Chefarzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Sana Dreifaltigkeitskrankenhaus Köln
"Unsere Patienten sind vom neuen Angebot völlig begeistert. Vor allem Patienten, die sich im Rahmen einer Teilnarkose ablenken wollen oder vor der OP sehr aufgeregt sind, bieten wir die Brille an. Versunken in die Seh- und Klangwelt vergessen sie schnell, dass ihnen ein medizinischer Eingriff bevorsteht oder dass sie sich gerade im Operationssaal befinden Zudem kann durch die Brille oft auch auf zusätzliche Beruhigungsmittel verzichtet werden."
Dr. Carsten Külls
Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, Helios Klinikum Schleswig
"Durch die HappyMed Videobrille wird der Patient von unangenehmen Empfindungen abgelenkt, das Gehirn mit positiven Eindrücken stimuliert und eine Entspannung tritt ein. Angsteinflößende Sinneseindrücke werden ausgeblendet und die Patienten konzentrieren sich so stark auf die Videoinhalte, dass Nadelstiche oder gar unangenehme Berührungen unterhalb der negativen Wahrnehmungsgrenze liegen können. Dieser Umstand erleichtert sowohl den Ärzten als auch dem Anästhesiepersonal die Arbeit."
Dr. Katrin Hasemann
Teamchefärztin der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizinm, Erler-Klink in Nürnberg
„Für uns steht das Patientenwohl an erster Stelle – und dafür setzen wir auch gerne innovative und überzeugende Technologien ein“. Wir waren über die unmittelbaren positiven Effekte erstaunt, ebenso über die Akzeptanz in den Kliniken, von Mitarbeitern und Patienten. Die Patienten atmen mit Brille langsamer, ihr Herz schlägt ruhiger, die individuelle Schmerzempfindung nimmt ab und es werden so weniger medikamentöse Beruhigungsmittel benötigt. Insgesamt nimmt die Akzeptanzquote von schonenden Regionalanästhesien anstelle einer Vollnarkose zu. Auch Arzt- und Krankenhausphobien lassen sich so positiv beeinflussen. Letztendlich führt der Einsatz der Videobrille zu einer höheren Patientenzufriedenheit, wie der Hersteller festgestellt hat."
Prof. Dr. Christoph U. Herborn
Medizinischer Vorstand der Asklepios Kliniken (CMO)
"Wir sind total zufrieden. Die Mitarbeiter haben das System komplett akzeptiert. Die Patienten freuen sich wahnsinnig darüber. Die sind richtig gut abgelenkt, die sind völlig entspannt."
Prof. Dr. Strauss
Prof. Dr. Strauß, Chefarzt Anästhesie und perioperative Medizin am Helios Klinikum Berlin-Buch

Zusammengefasst: Die Fakten zum HappyMed – einem zertifizierten Medizinprodukt

  • Zertifiziertes Medizinprodukt Klasse I: störungsfreier Einsatz im OP mit anderen Geräten möglich.
  • Seit 2013 im Einsatz. Bereits über 150.000 Mal angewendet in 127 Klinken. Unter anderem in zahlreichen Helios-Asklepios-Sana-Kliniken und in der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Die 3. Produktgeneration steht kurz vor dem Markteintritt.
  • Der neue Weg zur positiven Ablenkung und Beruhigung für Patienten bei medizinischen Eingriffen und Operationen – wobei die Ansprache trotzdem noch durchgängig möglich.
  • Zusammenhang zwischen positiver audiovisueller Sedierung und geringerem Stress-, Angst- und Schmerzempfinden durch zahlreiche Studien und Evaluierungen in führenden Kliniken nachgewiesen.
  • Begeisterndes Kinoerlebnis: Große Auswahl an Spiel- und Naturfilmen sowie Dokumentationen. Damit ist für jeden etwas dabei – auch für Kinder!
  • Sofort einsatzbereit: kompaktes & mobiles System, keine Installationsarbeit!
  • Kinderleichte Bedienung: Das Pflegepersonal aber auch der Patient können das Gerät mit Touch-Display oder mit Fernbedienung steuern.
  • Einfache Reinigung: System komplett desinfizierbar, Earpads auswechselbar, Reinigungsplan vorhanden.
  • Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden: Für kurze aber auch längere Eingriffe geeignet
  • Mietmodell für Gerät und Filmlizenzen: Monatliche Kosten von 199 Euro für eine Brille
  • Betriebswirtschaftlicher Nutzen durch mehr Regionalanästhesien statt Vollnarkosen, sinkende Medikationskosten, Entlastung des Pflegepersonals und kürzere Aufenthaltszeit im Aufwachraum.
  • Kostenloser, unverbindlicher Test für 14 Tage möglich!

RTL Bericht über den Einsatz bei einer Knie-OP

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